Achtsamkeit und Psychoanalyse

Achtsamkeit und Psychoanalyse

Schon Freud entwickelte mit der Aufforderung des Patienten zur „freien Assoziation“ und in der Haltung der „gleichschwebenden Aufmerksamkeit“ des Analytikers zwei Konzepte, welche mit jenem der Achtsamkeit verwandt sind. Erich Fromm sah im Zen-Buddhismus ein Verfahren, in dem man über intensive Selbstkonfrontation Verdrängungen aufheben und zu Einsicht gelangen kann. Safran (2006) setzt ein Achtsamkeitstraining in der Ausbildung von Psychoanalytikern ein. Der Psychoanalytiker Mark Epstein (Interview 2010) schrieb in „Gedanken ohne den Denker“ über das Wechselspiel zwischen Psychotherapie und Buddhismus.

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