achtsam leben:

integrale Achtsamkeitspraxis

Achtsamkeitspraxis

Integration in den Alltag, „Selbsterinnern“

(als Beispiel für HelferInnen in Krankenhäusern)

Nehmen Sie sich vor, eine der folgenden Tätigkeiten als Erinnerung
dafür zu nehmen, einen Augenblick innezuhalten und sich an sich
selbst zu erinnern, d.h. z.B. einen Atemzug lang bewusst das Einatmen,
das Ausatmen und die Pause dazwischen zu beobachten oder Teile des Körpers
oder die Umwelt sinnlich wahrzunehmen:

  • Kaffeetrinken (bewusst schmecken oder die Wärme spüren),
  • Händewaschen (die Temperatur des Wassers bewusst spüren),
  • den Computer hochstarten oder auf eine Information warten (den Kontakt mit dem Stuhl spüren oder bewusst atmen),
  • auf dem Weg zu einem Patienten (das Gehen, den Kontakt mit dem Boden wahrnehmen),
  • bei der Visite (bewusst die Schwelle der Türe zu einem Patientenzimmer überschreiten, den Bodenkontakt oder die Klinke in der Hand spüren),
  • beim Waschen eines Patienten (den Kontakt mit der Haut wahrnehmen).

Setzen Sie sich konkrete Ziele, d.h. legen Sie für sich einen Zeitraum (z.B. einen Tag, eine Woche) fest, welche Tätigkeit Sie als Erinnerung nutzen wollen und wie oft Sie innehalten wollen (z.B. jedes Mal, mindestens einmal jede Stunde, zwei Mal am Tag).

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